Ballermann 2003 George Busch
überwindet die Gravitationskonstante, schlägt
den Mond zum 52.US-Staat und die objektive Realität
in die Flucht
Georg Busch, nicht zu verwechseln mit Grete Busch aus
der Fürstenwalder Ernst-Thälmann-Straße, die
an das Hoftor immer verkehrt herum Reißzwecken pinnt,
weshalb der kleine Bernhard von gegenüber des Nachmittags
dann nach dem zweiten Schuss aufs Tor heulend mit seinem schlaffen
Fußball wieder abziehen muss, will ja nun als Herrscher
über die ganze Welt auch zeigen, was er so für Kunststückchen
drauf hat.
Kurz nach seiner Wahl zur Miss America wurde der gute Mann
beobachtet, wie er über Texas in der Morgensonne von
einem rosa Wölkchen zum anderen hüpfte. Selbst unter
Einwirkung von halluzinogenen Drogen durch das FBI schwört
die Hausfrau Lisa Battle aus Orangeskin noch Stein und Bein,
ihn im Himmel hüpfen gesehen zu haben. Er selbst, der
ja nun nach seinem Wahlsieg gar nicht mehr vernehmungsfähig
ist, antwortete nur lapidar, dass man seinerzeit vergessen
habe, den Mond als amerikanisches Staatsgebiet einzuzäunen
und er befürchte, dass sich Saddam mit Aliens verbünden
könne, um America vom Mond aus mit als Omelettes getarnten
Photonentorpedos zu bombardieren. America habe zwar Gott als
traditionellen Verbündeten, aber die Klingonen seien
auch ganz gut. ">Der Dow Jones kletterte sofort über
Zwanzigtausend, weil der Bibelabsatz alle oberen Unterstützungslinien
durchbrach. Der Umrechnungskurs für den Dollar ist nun
Unendlichgut zu Eins. Bald will der gute Georg auch den Umweltschutz
ganz groß raus bringen. Im Herbst sollen die bunten
Blätter von mexikanischen Einwanderungsaspiranten bereits
von den Bäumen abgesammelt werden, ehe die den Boden
verschmutzen.
»Exekutionen in den USA
sollen nur noch mit Biostrom stattfinden«
Und auch die Kohlendioxidemissionen sollen
drastisch gesenkt werden: Gegen mehrere Tanker voll Pepsi
haben die Amerikaner die CO2-Grenzwertkontingente von Benin
und Ruanda eingetauscht. Nach Burkina Faso wurde gleich der
Papst geschickt, um die Geburtenrate mal wieder ein bisschen
anzukurbeln, damit hier größere Kontingente eingetauscht
werden können. In Äquatorial-Guinea hingegen hat
die Regierung das Ausatmen bereits völlig verboten, weil
man nichts mehr sonst gegen Pepsi einzutauschen hat, aber
schon alle von dem Zeug abhängiger sind, als von Sauerstoff.
Ja, selbst Exekutionen in den USA sollen nur noch mit Biostrom
stattfinden. In einer Gameshow dagegen hat Herr Busch gegen
den Ehrengast, Oberst Ghaddafi, ein Set Barbypuppen gewonnen,
weil er auf die Frage, wie man in Schottland Moorhühner
jagt, nicht mit Giftgasangriff antwortete.Die USA machen das
in Zukunft alles mit Laserkanonen aus dem Weltraum. Der erste
Test ging leider ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug
dazwischen. Wenigstens konnte man der Welt demonstrieren,
daß man Tragflächen im Flug ganz sauber und schon
entgratet abtrennen kann. Die Angehörigen bekamen dann
die üblichen Durchhaltegrußbotschaften und den
Präsidenten in Rosaplüsch, um ihn ins Heckfenster
zu setzen. Es sind eben harte Zeiten für die Amerikaner,
angesichts der Bedrohung durch die so aggressiv verhungernden
Nordkoreaner. Der Präsident bürdet sich all diese
Last ja nur deshalb auf, weil er sich so sehr wünscht,
daß alle guten Menschen ein so goldiges Leben führen
können, wie in einem Werbeclip für Kelloggs-Frühstücksflocken.
Herr Busch, hier getarnt mit seinem Bonsai-
busch Bernd, beim örtlichen Hau-den-Lukas- Wettbewerb
(amerikan. »Hit Hussein«) in Orangeskin (California),
bei dem er am Walterns Schießstand gleich noch 3 Hausfrauen
von mexikanischen Einwanderungsaspiranten als potentielle
Kommunisten erschoß. Die traten aber glücklicherweise
sofort dem Katholentum bei und erstanden auf der Stelle auf.
Zur Komplettierung ihres Glücks wurden sie noch am Schießstand
und live auf CNN geclont und, sogleich von ihrem genetischen
Mangel, nicht- amerikanisch zu sein befreit, eingebürgert.
Hier erläutert er gerade, was für ein Glück
es sei, von ihm, dem »Herrn der Welt bis auf Cuba, Nordkorea
und Iran« in den Himmel befördert zu werden. Er
muß es wissen. Er ist der weltliche Vertreter Gottes
auf Erden und häufig da. Außerdem soll Gott für
ihn ja die Atomraketen des neuen Raketenabwehrschilds warten,
weil er die kürzere Anfahrt hat und seinen Service günstiger
anbieten kann.