Erich Mielke is hin. Er wurde
in seinem roten Koffer beerdigt
Gefunden hat ihn seine Katze »Erich«. Und
die hat gleich Alarm geschlagen..
Die war ja ohnehin darauf abgerichtet, mit einem Mikro am
Hals durch die Klorohre in die Bäder der Nachbarn zu
kriechen, um einfach mal so reinzuhören. »Die alte
Schröder hat beim Baden immer Lieder von Heino nachgeblasen.«,
stand dann auch in Mielkes Hausbuch und dazu der Vermerk:
»Einseifen, Hirnwäsche und runterspülen !«
Die Katze wollte dann beim kleinen Möllemann raus, aber
der war mit dem Spülen schneller. Katze Erich kam dann
mit dem versauten Mikro an der nächsten Ampel aus dem
Gulli und stürzte in den nächsten Laden: ein Fachgeschäft
für Westmiederwaren. Dort explodierte das arme Pelztier;
die Reste liefen dann so die Wände runter und an Frau
Schröder.
>Die Obduktion ergab, daß Mielke seiner Katze wohl nicht
über den Weg getraut hat und ihr einen Sprengsatz mit Entfernungszünder
an die Backe geklebt hatte. Das Miederwarengeschäft lag
dann außerhalb ihres Einsatzgebietes. Die Polizei hat
Mielke dann gefunden, in seinem Sessel und in Uniform, und getrennt
entsorgt. Todesursache: Überspannung im Abhörgerät.
Überspannung im Abhörgerät
Wahrscheinlich, als Katze Erich bei Beckenbauers mit der Pfote
in die Brotschneidemaschine gekommen ist (sie hat ja direkt
ins Mikro gejault). In die Wohnung waren die tollen Beamten
aber auch nur durch die Kanalisation gelangt, nachdem die Selbstschußanlage
in Mielkes Flur zwei Bataillone aufgeraucht hatte. Der Kommandeur
der Einheiten hat seine Märtyrer auf Probe dann aber doch
gerächt, als er, endlich bis ins Wohnzimmer vorgedrungen,
Mielkes Goldfisch »Günter Mittag« in seinem
Aquarium erschossen hat.
Die Kugel schlug gleich noch durch die plötrige Trockenbauwand
des Westver- mieters von Mielke und traf auch noch Frau Möllemann.
Die liegt jetzt mit dem Spenderdarm von Mielke, weil der gerade
günstig zu haben war, auf der Intensivstation und muß
das alles erst mal verdauen. Mielkes Kopf wurde in seinem
Heimatdorf Berlin von Unbekannten an einem unbekannten Ort
einbetoniert, weil er doch zu viel wußte. Der Rest kam
mit ziemlichem Gewürge in seinen roten Koffer (na ja,
die Beine gingen nicht mehr ganz rein und flogen auf den Müll)
und wurde von einem als Pfarrer verkleideten IM beerdigt.
Die letzte Eintragung in seinem Notizheft war: